Penguin
Erste Version des Anti-Webspam-Filters Penguin, der künstliche Links und die Überoptimierung von Ankertexten ins Visier nimmt. Auswirkung auf etwa 3 Prozent der englischsprachigen Suchanfragen.
Kernpunkte
- Erste Version des Anti-Webspam-Filters, der künstliche Links und die Überoptimierung von Ankertexten ins Visier nimmt.
- Rund 3 Prozent der englischsprachigen Suchanfragen beim Start betroffen.
- Bestraft Linkkauf, Linkfarmen und wiederholte exakte Ankertexte.
- Erzwingt die Bereinigung und das Disavow toxischer Backlinks.
Analyse
Penguin markiert einen Wendepunkt im Kampf gegen manipulatives Linkbuilding. Während Panda auf den Inhalt zielte, zielt Penguin auf das Linkprofil: Künstliche Muster und die Überoptimierung von Ankertexten werden zu Gründen für Abwertung oder sogar für eine Strafe der gesamten Website.
Die Auswirkung prägt die SEO-Disziplin dauerhaft. Die Linkmenge hört auf, ein Ziel an sich zu sein, Relevanz, Vielfalt und Natürlichkeit des Profils werden vorrangig, und das Disavow-Tool setzt sich als Hygienereflex für Profile aus alten Praktiken durch.
Was ist zu tun
- Das Backlink-Profil prüfen: bezahlte Links, überoptimierte exakte Ankertexte und minderwertige Domains erkennen.
- Eine Disavow-Datei für offensichtlich toxische Links erstellen und aktuell halten.
- Ankertexte diversifizieren und den Erwerb natürlicher, redaktioneller Links bevorzugen.
Bestrafung manipulierter Linkprofile. Das Bereinigen und Entwerten toxischer Backlinks wird unverzichtbar.